Die Clumber-Spaniel Am Biberdeich

Wir sind Mitglied im Spaniel-Klub Deutschland e.V.

 

 

Das Wesen ist einfach prima! Ein ruhiger, liebenswerter Hund, der auch gern auf dem Sofa liegt ;-)

Vom Charakter kommt er einem Bernhardiner nahe.

Er ist sehr intelligent, lernt eifrig ohne aufdringlich zu sein und arbeitet ruhig. 

Er wurde zum Stöbern auf dem Feld gezüchtet, hat eine sehr gute Nase und eine große Ausdauer beim Suchen.

Er verträgt sich sehr gut mit anderen Hunden, ist kein Kläffer, (die Stimme ist tief) und fängt auch unterwegs keinen "Streit" an.

Clumbers können auch mal stur sein, aber das gehört ja auch noch zu so einigen anderen Hundekanditaten :-)

Er ist eine robuste, naturnahe Rasse.

 

Es ist einfach zu schön, einen solchen knufje hondje* sein Eigen nennen zu können.
(*Zitat einer Richterin zu Hazel auf Show)

 

Dieser Hund mit dem  - für Laienaugen - Bernhardinerlook ist der längste und schwerste aller Spaniels.

Seinen Namen bekam er von Schloß Clumber in Nottinghamshire, einem Besitz des Herzogs von Newcastle. Vielleicht stamme er aus Frankreich. Das erste Mal in Birmingham auf der Ausstellung von 1859 gezeigt.

Der Clumber, immer selten geblieben, ist ein langsam und stumm jagender Hund mit einer vorzüglichen Nase.

Seine unerschütterliche Ruhe gestatte es, ihn auch in sehr wildreichen Gebieten auf einer Spur einzusetzen.

Dieses angenehme und dazu noch gutartige Wesen macht den Clumber auch zu einem wohlerzogenen Familienhund, mit dem man auf langen Spaziergängen, bestimmt mit Menschen ins Gespräch kommt.

Thema: "Was ist das für ein Hund?"

Die Spaziergänge werden ausgedehnt sein und gemächlich, ein Clumber zieht selten an der Leine. (na ja...)

Kaum Krankheitsdisposition. Lebenserwartung um zwölf Jahre.

Massiv gebaut, bietet er das Bild eines schweren, wuchtigen, aber lebhaften Hundes mit nachdenklichem Gesichtsausdruck. Er ist der ruhigste Spaniel.

Der Kopf ist groß, quadratische und massig, der Schädel breit mit betontem Hinterhaubtbein, tiefen Stop und schwereren Augenbrauen.

Die Augen haben die Farbe von dunklem Bernstein. Der große Behang ist weinblattförmig und gut bedeckt mit glattem Haar, dessen Federn nicht über das Ohr reichen sollten. Die Läufe sind kurz, gerade und stark, die Pfoten groß und rund. Das Haarkleid ist reichlich , dicht, seidig und glatt. Einfarbig weiß mit zitronengelben oder (orangefarbenen) Abzeichen, wobei weißer Körper mit gesprenkeltem Fang und geringfügigen Abzeichen am Kopf bevorzugt wird. Schulterhöhe Ewa 42 bis 45 cm; Gewicht 25 bis 32 kg.

(Aus: Knaurs großes Hundebuch)

Beim Clumber ist es  wie mit allen Rassen, welchen ein fragwürdiges "Schönheitsideal" angezüchtet wurde:

Der Weg geht, Gott sei Dank, wieder zur Normalität über. Die schweren Augenbrauen, welche dann über die Augen hängen und die "offenen" Lider werden wieder rückgezüchtet.

Auch gibt es einen "Farbschlag" dazu, die orangefarbenen Abzeichen.

Für Laien sind die Unterschiede aber schwer zu sehen. 

"Neu" ist auch, das es den Clumber in einer leichteren Variante, sportlicher aufgestellt gibt. Z.Bsp. unsere Flossi.

Hazel kommt eher nach dem schwereren Typ, auch unser Deckrüde Bosse.

Aber bei ihnen sind die Augenlider schon wesentlich besser.

Immer wieder fragen wir uns, warum das mal ein Schönheitsideal war....

Sind doch entzündete Augen vorprogrammiert. Und als Clumber-Besitzer kann es doch keine Spass machen, immer wieder mit Augensalbe, oder sogar einer OP dem entgegenzuwirken...

Einsatzgebiete: Ein Clumber eignet sich für das Mantrailing, oder  auch als Rettungshund, vor allem diejenigen aus der sportlichen Linie, da diese nicht so schwer werden.

Er ist sehr apportierfreudig!

Als Therapie- oder Assistenzhund kann er natürlich auch eingesetzt werden.  Hier aber immer gut das individuelle Tier aussuchen lassen.